Ein reges Vereinsleben in Salach

Vatertag in Familie Ludwigs Garten in Salach, ein Gemeinschaftstreffen der Rosler Bergvagabunden und des Rosler Kränzchens aus dem Raum Göppingen, und auf´s Neue wieder diese idyllische Atmosphäre begleitet vom Gefühl des Eingebundenseins in eine Gemeinschaft, die einen Glück empfinden lässt und Freude, dass man da ist und ein Teil vom Ganzen sein darf.

Es verbindet uns viel Gemeinsames: Die Herzlichkeit, die Freude am Tanzen und Feiern, am Lachen und einander „Foppen“, Erlebnisse und Erzählungen aus vergangenen Zeiten, die schönen und bereichernden Dialekte der Heimat.

Wir erleben es immer wieder: Einer ist für den anderen da und wenn man einmal nicht dabei sein kann, weiß man, man wird vermisst und die anderen denken an einen.

Alle Generationen sind bei uns vertreten. Die Kinder sind sportlich stets aktiv. Die ältere Generation erzählt uns aus vergangenen Zeiten von Brauchtum und Tradition, von schönen, aber auch schweren Stunden.

Auch die Erinnerung an liebe Menschen, die nicht mehr unter uns weilen, gehört dazu.

Wir sind gerne zusammen, planen, gestalten und erleben einen Teil unserer Freizeit gemeinsam.

Dazu gehören Tanzproben, Feste und Feiern, Wandertage, Ausflüge, Besuche von Konzerten, Auftritte bei siebenbürgischen Bällen, Geburtstagsfeiern, Kochabende, Schmink- oder Bierseminare, Kaffeekränzchen etc. und es werden noch viel mehr.

Jeder Einzelne von uns hat viele Talente und Hobbys, die er in unsere Gruppe einbringt. Jeder kann sich bei uns entfalten, ist Akteur und Regisseur, dadurch bleibt alles spannend.

Wir gestalten gemeinsam unter der Regie jedes Einzelnen und sind dabei offen und begeistert.

Natürlich wird lebhaft diskutiert und es gibt auch Meinungsverschiedenheiten. Das macht uns auch aus, denn Offenheit, eine gute Streitkultur und die Meinung des Einzelnen sind uns wichtig.

Wenn wir uns trennen, gehen wir schweren Herzens auseinander. Manche Familien haben eine lange Heimreise und sagen trotzdem „Es hat sich wieder gelohnt, dabei gewesen zu sein“.

Vielleicht willst auch Du mal bei uns dabei sein – wir würden uns freuen.

Bis bald ir Harzen!

Es grüßen Euch die Rosler Bergvagabunden und das Rosler Kränzchen.

Sonderbericht

 

Liebe Freunde, da Ihr mit Sicherheit erfahren habt, dass wir in Rumänien waren, möchte ich auch über den Grund unserer Reise informieren.

Da mich der Vorstand beauftragt hatte, den Pachtvertrag mit der Landeskirche auszuhandeln und das Übernahmeprotokoll zu unterzeichnen, musste ich nach Roseln fahren. Mit dabei waren außerdem Michael Rochus, Heinrich Ludwig, Martin Bierkoch geb. in Höxter, welcher auch den Transporter stellte. Vor unserer Reise sammelten wir viel Material, ca. 1,5 To., welches wir auf dem Pfarrhof gebrauchen können, daher benötigten wir einen Transporter für die Fahrt. Die Kosten für Sprit wurden über zweckgebundene Spenden gedeckt.

Somit haben wir einen Pachtvertrag über 15 Jahre mit der Landeskirche betreffend Pfarrhaus unterschrieben, 15 Jahre ohne Miete, sondern nur den Unterhalt und Energiekosten. Zudem haben wir vereinbart, dass die Kirche betreffend kirchlicher Liegenschaften und Eigentum der Gemeinde Roseln (Grund und Wald) unseren Vertreter vor Ort, Daniel Andree, miteinbeziehen soll, der unsere Interessen vertritt. Seitens des Vorstandes wurde Michael Rochus beauftragt, dieses Projekt zu leiten und an den Vorstand zu berichten.

Vor Beginn der Gespräche beim Bezirkskonsistorium teilte mir Hr. Dechant Galter mit, dass die Handwerker schon dabei wären, die Dachrinnen an Pfarrhaus, Kirche und Schule anzubringen, wenn wir in Roseln ankämen. Tatsächlich waren diese schon vor Ort an der Arbeit – also es geht doch.

Nachdem ich vor der Reise auf Tagungen des HOG Verbandes erfahren hatte, dass ein EU Projekt in Höhe von 40 Millionen € zur Renovierung von Kirchenburgen beantragt wurde, habe ich im Vorfeld den gesamten Vorstand darüber informiert. Dieser hat dann beschlossen, dass ich den Antrag zur Renovierung unserer Kirche stellen solle. Den Antrag habe ich fristgerecht bei der Landeskirche eingereicht und diesbezüglich auch Gespräche mit Vertretern der Landeskirche, in Hermannstadt   geführt. Nach aktuellem Stand ist der Antrag seitens der Landeskirche genehmigt, es bedarf noch der Zusage der EU-Behörden.

Natürlich kommen auch Kosten auf uns zu, zum Beispiel:

Bei einer Bausumme von 200 000 €:

Bauprojekt (Gutachten) ca. 5 000 €

Technisches Projekt (Baugenehmigung) ca.5 000 €

Beteiligung an Renov. 2 % der Bausumme ca.4- 5 000 €

Dieses ist das Rechenmodell der Landeskirche.

Wir werden weiter mit der Landeskirche in Kontakt bleiben, um auch von diesem Betrag, wenn möglich, noch etwas herunterzukommen.

Angesichts dieses Beispiels ist es meiner Meinung nach eine einmalige, vielleicht auch letzte Chance, unsere Kirche, die in einem kritischen Zustand ist, von Turmspitze bis zu Fundamenten zu renovieren. Wo erhält man heute noch so eine Summe für so einen Eigenbeitrag, und den auf zwei bis drei Jahre verteilt. Die Bauleitung und Bauüberwachung werden von Fachleuten aus Bau und Denkmalschutz, von der EU eingesetzt, geführt.

Natürlich kann ich auch diejenigen verstehen, die dagegen sind. Ich persönlich habe mich ja auch für ein Leben in Deutschland entschieden, nur empfinde ich auch eine moralische Verpflichtung unserem Kulturerbe gegenüber, welches unsere Vorfahren in schwierigen Zeiten, in bitterer Armut aufgebaut haben und dieses können wir nicht in unserem Wohlstand mit einem geringen Anteil erhalten? Ich respektiere die Meinung oder Entscheidung jedes Einzelnen, appelliere aber an die Vernunft, um unsere Kirche, in der die meisten getauft, konfirmiert oder getraut wurden, in der unsere Eltern und Großeltern oder auch einige von uns in schwierigen Momenten die innere Ruhe und die Kraft gefunden haben, als unser letztes Stück Heimat, als unsere Identitätswurzel zu erhalten. Wir wissen heute auch nicht, was die Zukunft bringt, aber ich schließe mich den Worten eines griechischen Philosophen an, der auf rauer See sagte: „Die Strömung der See können wir nicht ändern, dafür aber die Segel richtig stellen“ und somit möchte ich mit meinen Enkeln irgendwann lieber neben einer schönen Kirche, wie ein Leuchtturm im Rosler Tal stehen, als neben einer Ruine, wissend, ich habe die richtige Entscheidung getroffen. Ich glaube diesbezüglich sind wir der gleichen Meinung. Ich hoffe auf Euer Verständnis und auf breiten Zuspruch. Diejenigen, die sich für eine Unterstützung entscheiden, können mit dem Verwendungszweck „KIRCHE“ auf das bekannte Konto überweisen.

Ich appelliere auch an unsere Unternehmer, dieses Mal für unsere Kirche zu spenden. Bei einer Spende ab 50 € können wir Spendenbescheinigungen für das Finanzamt ausstellen. Für weitere Fragen stehe ich gerne unter 07022-977002 zur Verfügung. Mir ist wichtig, dass der gute Geist und die Einigkeit in unserer Gemeinschaft erhalten bleibt und unser Gemeinschaftsleben in Zukunft weiter gedeiht.

Mit freundlichen Grüßen aus Nürtingen

Euer Martin Bierkoch

 

 

 

Ein Traum wird wahr…

Schon immer habe ich davon geträumt, einmal mit Roslern und Angeheirateten eine Wandertour zu unternehmen. Dann war es soweit: Am 27.06. trafen wir uns vor der Stauferlandhalle in Salach und fuhren um 5.30 Uhr los. Ich fühlte mich dabei so gut, dass ich nicht bemerkt hatte, dass ich fast der Älteste war. Nach knapp 6 Stunden waren wir endlich da. Mit dem Sessellift wurden wir alle nach oben (2500 m.ü.M.) gebracht. Weiterlesen

Aufruf Dinkelsbühl 2013 – Rosler in Dinkelsbühl

Liebe Rosler Freunde, es ist bald so weit: In wenigen Wochen zu Pfingsten findet in Dinkelsbühl der Heimattag der Siebenbürger Sachsen statt. Viele Vereine und Heimatortsgemeinschaften bereiten sich darauf vor mitzumachen. Da es bei uns schon fast zur Tradition geworden ist, möchten wir wieder am Trachtenumzug teilnehmen und unsere Gemeinschaft würdevoll repräsentieren. So rufe ich alle Rosler auf mitzumachen! Wer Trachten hat oder sich welche besorgen kann, sollte es schnellstmöglich tun und sich bei Ilse Bartesch, Telefon: (0 22 62) 70 12 95, oder Inge-Marie Dengel, Telefon: (0 71 62) 46 26 06, anmelden. Wer keine Tracht hat, ist gerne eingeladen, uns als Zuschauer zu applaudieren. Begleitet werden wir wieder von der Siebenbürger Blaskapelle Stuttgart e. V.

Achtung: Die Aufstellung der Trachtengruppen „Aif der Bleiche“ erfolgt dieses Jahr erst um 14.15 Uhr, der Festumzug beginnt um 15.15 Uhr! In der Hoffnung, dass sich viele Rosler anmelden, freue ich mich schon jetzt auf ein baldiges Wiedersehen, sowohl mit ihnen als auch mit unseren Freunden von der Blaskapelle.

Martin Bierkoch

Geschichte

Roseln sächsisch Ruiseln, ungarisch Rozsonda, rumänisch Ruja liegt in einem Seitental des Harbachtals 7km von Agnetheln und ca. 40km von Schäßburg. Roseln konnte man auch mit dem kleinen Zug erreichen, der von Schäßburg nach Hermannstadt fuhr, leider war der Bahnhof 2km vom Ort entfernt, später fuhren auch Busse.

Roseln ist zum ersten mal in einer Uhrkunde erwähnt als:

  • Rosundal 1349
  • Rosental 1362
  • Villa Rosarum 1416
  • Rosendal 1532

Roseln wird einer Grenzbeschreibung der Hàtterte (Gemarkung) zwischen den Gemeinden Malmkrog, Kreisch, Raunthal und Neudorf auf der einen Seite, Probsdorf auf der andern Seite. Wobei auf der Wasserscheide zwischen dem Harbachtal und dem Kockeltal Hàtterthaufen aufgeworfen wurde. Heute kann man diese Hàtterthaufen zwischen Roseln, Probsdorf und Neudorf noch feststellen. Natürlich werden die in den Jahrhunderten immer wieder aufgehäuft worden sein. Der Namen Roseln bezieht sich auf den Grafen Hannus de Rosundal und hat “Rosarum Vallis” (Rosental) geheißen. Im Jahr 1373 wird ein königlicher Vertrauensmann namens Salamon de Rosintal erwähnt, bei der Einführung des Bischofs Nikolaus. Die letzten urkundlich bekannten Nachkommen der “Grafen” von Roseln sind die “edlen Jungfrauen” Cordula und Ursula, Töchter des Nikolaus de Rosundal. Die ältesten, sich Direkt auf die Gemeinde Roseln beziehenden schriftlichen Nachrichten erhalten zwei Zinsverzeichnisse des Rosler Kapitels aus der Zeit um 1400 in einem Psaltarium der Kronstädter Gymnasialbibliotek. Um diese Zeit herrschte eine große Pest Epidemie, so daß mehrere Dörfer von der Pest Weggefegt wurden. So ist auch Roseln nach den Erzählungen unser Vorfahren, Roseln zuerst in den Schnallen entstanden. Man beruft sich auf die Benennung eines Hàtretendes, der da “Vuir dem Lechendirchen” heißt. Demnach ist früher die Gemeinde dort entstanden. Warscheinlich auch von der Pest verwüstet, ist Roseln dann an seinem heutigen Ort aufgebaut worden. Die ersten Häuser sollen in der Richtung Hartel im Winkel, Hartel auf dem Berg und in Verlängerung zum Rodengäßchen gestanden haben. Eine zweite Verwüstung ist durch die Türkeneinfälle um das Jahr 1438 erfolgt, so daß im Harbachtal einige Dörfer gänzlich verwüstet wurden. Trotzdem ging das Leben weiter. Nach einer Zählung aus dem Jahre 1488 verzeichnete die Gemeinde “Rosendal” eine Anzahl von 41 Wirten, eine Schule, eine Mühle, drei Arme sowie drei Viehirten. Ein Hinweis dafür, daß die 1488 erwähnte Schule schon viel früher bestand, ist die Nachricht des Kaurentius de Valle Rosarm, der aus Roseln stammte und wohl hier die Grundlage seiner Bildung erhielt, im Jahr 1474 an der Dominikanerhochschule in Neapel als Lehrer wirkte, 1475 den Magistertitel erwarb und 1476 Prior des Bistritzer Kloster wurde. Zwei weitere Jünglinge aus der Gemeinde, und zwar Sigmund von Rosentall und Gaspar von Rosentall, zogen nach Hermannstadt um das Schuster Handwerk zu lernen. Sie sind im Register der Hermannstädter Johannisbruderschaft der Schuster Gesellen im Jahr 1484 eingetragen. Im Jahr 1532 zeichnete der Kronstädter Humanist Johannes Honterus die Ortschaft “Rosental” auf der von ihm in Basel herausgegebenen Landkarte von Siebenbürgen ein. In diesem Jahr hatte die Gemeine 51 Wirte und gehörte zu den mittelgroßen Gemeinden im Harbachtal. Das die ersten Häuser auf dem Berg gestanden haben, schließt man daraus, daß Roseln früher einen großen Teich hatte. Es wird in der Chronik oft von Fischerei Rechten gesprochen. Außer dem hatte der Feschhäulder und die Weihergasse ihre Benennung nach diesem Teich erhalten. Wie unsäglich viel Mühe, Fleiß, Entberung Beraubung und Krieg mag diese Roseler in den vergangenen Jahrhunderten begleitet haben! Sie haben sich immer wieder erholt und ein blühendes Dorf aufgebaut, daß den Namen “ROSELN” zu recht verdiente. Wieviel Freud und Leid haben die Glocken vom Kirchturm verkündet. Heute steht alles lehr und es wird immer wieder Repariert, für wen! Die Bruderschaftsfahne mit dem Spruch “Ihr steht nur solange, solange ihr selbst stark seid, stark in Gott und den Tugenden eurer Väter” hängt nicht mehr da und alles, alles ist nur noch Geschichte. Als einer, der sich von ROSELN getrennt hat, habe ich mir erlaubt die Heimatgemeinde ROSELN ins Internet zu setzen.

Das Dorf liegt in einer T-Form, bietet Raum für einen Marktplatz, von dem aus nach Osten die Niedergasse, nach Westen die Weihrgasse und nach Süden die Obergasse liegt. Vom Markt, in der Mundart “Platz” genannt, geht der sogenannte Winkel ab und in Verlängerung den Berg hinauf (dem Giupungräich) zur Kirchburg, dem Kulturhaus, der Schule sowie dem Pastoralgebäude.

Roseln ist ein Zeilendorf, wobei sich Haus an Haus reicht bzw. Hof an Hof. Hinter dem Wohnhaus lang in den meisten Fällen eine Sommerküche. Anschließend kam der sogenannte Schuppen, wo die Vorratskästen mit der Frucht standen, Korn u. Haferkasten standen darin, die Geräte und was man noch so hatte. Anschließend kamen die Viehställe und quer über den Hof stand dann die Scheune, wo das ganze Heu und Stroh lagerte. Durch die Scheune ging man in den Garten. Hier standen ein reiches Sortiment an Apfel, Bieren und Pflaumenbäume. Ein schönes Bild boten diese Gärten im Frühjahr, wenn alles Blüte.

Die Heimatortsgemeinschaft in Deutschland

Das derzeitige Siedlungsgebiet der in Deutschland lebenden Roseler konzentriert sich im süddeutschen Raum, Göppingen und Ludwigsburg, im Westen im Raum Wiehl – Drabenderhöhe und Siegburg, im mittleren Raum Darmstadt und Umgebung, ansonsten sind in jedem Bundesland Rosler Familien ansässig geworden.

07.05.1983 wird auf Initiative von Elfriede Eisgeth, Georg Frank, und Michael Rochus das erste Roseler Treffen auf der Drabenderhöhe veranstaltet; es waren ca. 300 Gäste. Lange ruhten Hände ineinander, Umarmungen gab’s immer wieder, feuchte Augen verrieten innere Bewegungen. Zu beobachten war keine Trauer darüber, sich weit weg von dem Heimatdorf wiederzusehen. Sprach man von den Verwandten und Freunden in Siebenbürgen, war die Miene jedoch ernst. An diesem Treffen wurden auch Fragen behandelt, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung stehen, die sich in Zukunft wiederholen sollte. Es wurde ein Ausschuß gebildet, der sich mit dem Einsammeln und weiterleiten der Spenden für die Christbescherung der Kinder in Roseln, und Notdürftigen kümmern soll. Des weiteren wurden auch Spendengelder gesammelt für das 1985 Installierte Glocken Geläute am Rosler Kirchturm.

Die weiteren 2. Treffen 31.09.1985 u. 03.09.1988 wurden ebenfalls auf der Drabenderhöhe veranstaltet. Am 2-ten waren ca. 350 und am 3-ten ca. 450 Gäste anwesend.

Das 4-te,5-te & 6-te Treffen 14.09.1991, 00.09.1994 u.10.09.1997, wurde in 73333 Gingen an der Fils veranstaltet, es waren ca. 550-600 Gäste anwesend.

Von dem Geldüberschuß der sich im laufe der Jahre angesammelt hatte, sind 3000 DM für die Reparaturen des Kirchendaches angewendet worden.

Das 7-te Treffen fand 09.09.2000 in Pfungstadt statt Auch diesmal waren wieder zahlreiche Gäste aus Nah und Fern dabei (ca.600 ).

Seit 01.01.2000 ist Roseln Mitglied des Dachverbands der Siebenbürger Sachsen in Heilbronn, der seit Oktober 1998 besteht.

Für alle stattgefunden Roseler Treffen bedanke ich mich auch im Namen aller Teilnehmer bei allen Organisatoren u. Helfern für die Mühe und tatkräftige Unterstützung damit diese Treffen zu einem Fest werden konnten.

Nicht zu vergessen der alljährlich stattfindend Roseler Fasching in Eislingen oder Umgebung, der von den Familien Georg Bierkoch u. Robert Philp organisiert wird und inzwischen ein beliebter Treffpunkt für Roseler aus Nah u. Fern geworden ist. Ich kann dazu nur sagen: macht weiter so wir kommen bestimmt.

02.02.2002 gelungene Faschingsveranstaltung in Holzhausen. Die Halle war voll besetzt man muste sogar noch Aufstuhlen.Zahlreiche Gäste waren kostümiert.
Es war ein schöner,geselliger Abend für alle alten und jungen Anwesenden. In diesem Sinne sagen wir ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren, Fam. Bierkoch und Philp und freuen uns schon auf das nächste Mal.

Dieses Jahr am 06.09.2003 fand das 8-te Rosler Treffen wieder in Pfungstadt statt. Es war mal wieder ein großer Erfolg dank den vielen Helferinnen und Helfer die sich sehr viel Mühe gemacht haben, alle Gäste zufrieden zu stellen. Es haben sich ca. 480 Teinehmer eingefunden, und bei guten Speisen und Musik so wie guten Gesprächen einen schönen Tag zu verbringen.

Im ofiziellen Teil fanden Neuwahlen statt. Gewählt wurden:

Thomas Rochus jun. Nachbarvater. 53773 Hennef
Elfriede Eisgeth Stellver. 51674 Drabenderhöhe
Georg Bierkoch jun.Mitgl . 73054 Eislingen
Hedda Frank Mitgl. 51588 Nümbrecht
Georg Stirner Mitgl. 64409 Messel
Thomas Albrich Mitgl. 73472 Sersheim
Daniel Geisel Mitgl. 85051 Ingolstadt

Es wurde auch beschlossen, das 9-te Treffen in Drabenderhöhe oder Umgebung abzuhalten.

Seid September 2003 gibt es für die Rosler,und nicht nur für sie,ein Jahresblatt. Es wird,wie der Name schon sagt,einmal im Jahr erscheinen und beinhaltet Berichte,Erinnerungen,Bilder von einst und heute,sowie vieles andere mehr aus dem Leben der Gemeinde Roseln im Harbachtal. Die Idee und das Erscheinen verdanken wir Herrn Pfarrer Dr.Christian Weiss.

Am 26.01.08 fand in Holzhausen der Rosler Fasching statt. Es war mal wieder eine gelungene Veranstaltung und wir freuen uns schon jetzt auf das Jahr 2009. Wir danken den Familien Bierkoch und Philp die sich um die Organisation und das gelingen dises Festes bemüht haben.
Unser 10. Rosler Treffen

Am 19. September 2009 fand das 10. Rosler Treffen in der reich geschmückten Turn- und Festhalle in Sersheim statt. Organisiert wurde es von Martin Bierkoch, Thomas Albrich und Michael Rochus. Die 565 Gäste wurden von der Siebenbürger Blasmusik Stuttgart e.V. bewirtet, die auch die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes und des Nachmittags gestaltet. Nach dem Sektempfang und der Begrüßung durch Michael Rochus, ging es pünktlich mit dem Gottesdienst mit Pfarrer Günther Auner weiter. Seine gefühlsvolle Predigt versetzte manchen der Anwesenden in frühere Zeiten zurück.

Nach dem Gottesdienst berichtet Thomas Albrich seitens des amtierenden Vorstandes über die Aktivitäten der letzten drei Jahre, sowie über die finanzielle Lage unserer HOG. Anschließend nominiert die Mitgliederversammlung Michael Konnerth einstimmig zum Wahlleiter und Renate Väth zur Protokollführung. Es wurden folgende Personen für den Vorstand vorgeschlagen und neu gewählt:

Vorsitzender: Martin Bierkoch – 72622 Nürtingen
1. Stellvertreter: Michael Rochus – 71701 Schwieberdingen
2. Stellvertreter: Ilse Bartesch – 51674 Wiehl
Kassier: Martin Dengel – 73084 Salach
Schriftführer: Katharina Drotleff – 51674 Wiehl
Kultur und Frauenreferat: Inge-Marie Dengel – 73084 Salach
Homepage-Betr.: Ernst Hermann – 73262 Reichenbach / Fils
Beisitzer 1: Michael Fleischer – 85049 Ingolstadt
Beisitzer 2: Martin Stirner – 64372 Ober- Ramstadt
Kassenprüfer: Anneliese Gull – 73054 Eislingen/Fils
Kassenprüfer: Heinrich Ludwig – 73084 Salach

Nach der Wahl wurde beschlossen, den Verein beim Amtsgericht als gemeinnützig eintragen zu lassen mit Sitz in Salach. Er finanziert sich hauptsächlich durch Spenden.

Nach einem reichhaltigen Mittagessen präsentierte Dr. Christian Weiß das langersehnte „Rosler Buch“. Er informierte die Gäste sowohl über den aktuellen Stand- als auch über den Inhalt des Buches. Ein Exemplar wurde den Rosler zur Ansicht gereicht.

Ein Höhepunkt jagt den nächsten. Es ging weiter mit dem kulturellen Teil. Die kulturellen Darbietungen der Rosler schienen unübertrefflich: Seitens der Göppinger wurde unter der Regie von Inge-Marie Dengel, Drehbuch Martin Bierkoch das Stück „Eine Verlobung in Roseln“ uraufgeführt. Die beiden Hauptakteure Christiane Rochus als Verlobte und Bernhard Bierkoch als Bräutigam samt den Eltern (Elwine Philp und Heinrich Ludwig) überzeugten mit ihrer gefühlvolle Darstellung ihrer Rollen das Publikum. Bei den Gesangseinlagen war das Publikum nicht mehr zu bremsen. Manche Träne wurde gewischt.

Der nächsten kulturelle Höhepunkt wurde von der Tanzgruppe Drabenderhöhe vorgetragen, die aus sehr unterschiedlichen Altersgruppen bestand. Der Einmarsch war eine wahre Augenweide. Der Tanz „Et wor emol en recklich Med“ war den meisten im Saal bekannt.
Abgeschlossen wurde der kulturelle Teil mit dem Aufmarsch der Aktiven.

Weiter ging es mit Blasmusik, Kaffee und Kuchen, welcher von den Frauen aus der näheren Umgebung gespendet wurde. Getanzt wurde auf die Klänge des „Karpaten-Express“ unter der Leitung ihres Dirigenten Hans Mantsch.

Nach dem Abendessen spielt die „Index-Band“ bis nach 2:00 Uhr. Es gab viele fleißige und unermüdliche Tänzer und der Abschied kam für die meisten viel zu früh. Dem Spruch „man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist“ traf bei diesem Treffen zu. Dafür ist die Vorfreute fürs nächste Treffen um so größer…