Gemeinschaftssinn, Verbundenheit und Zusammenhalt beim 12. Rosler Treffen

„Die Töne sind verklungen,

Lassen nur die Stille spüren …

Die Bilder sind verschwunden,

Doch die Farben leuchten noch,

Die Freunde sind gegangen

Doch die Freundschaft lebt weiter …“  Peter Maffay

Die Bilder des 12. Rosler Treffen am 19. September in Salach, sind bei den 350 Roslern, die der Einladung des HOG Vorstandes gefolgt sind, noch sehr präsent. Auch wenn man sich wieder voneinander getrennt hat, das Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit, wurde durch dieses Treffen wieder vertieft und der Zusammenhalt, vor allen zwischen der jungen und alten Generation, gefestigt.

Gemeinschaftssinn, Verbundenheit und Zusammenhalt – dies sei auch weiterhin die Grundlage seiner Arbeit und die des Vorstandes, betonte der alte und neu gewählte Vorsitzende Martin Bierkoch in seiner Begrüßungsrede. „Jugend ist Zukunft“ und gleichzeitig „Mir wallen blaiwen wot mir sen“, dieser Herausforderung möchte sich der neue Vorstand stellen. Mit Ilse Bartesch, als Stellvertreterin, Annemarie Dengel (Kassiererin-Jugend), Christiane Rochus (Schriftführerin-Jugend), Inge-Marie Dengel (Kulturreferentin), Sabine Gull und Sebastian Jung (Jugendreferenten), Katharina Drotleff und Michael Fleischer (Beisitzer), Heinrich Ludwig und Norbert Buchholzer (Kassenprüfer) und Sandra Gärtner (Homepage Betreuerin), steht dem Vorsitzenden ein sehr junges und motiviertes Team zur Seite. Ausgeschieden aus dem Vorstand sind Jürgen Bartesch und Michael Rochus.

Allen Mitgliedern wurde für die geleistete Arbeit in der vergangenen Legislaturperiode herzlich gedankt. Ein besonderer Dank galt Michael Rochus für seinen unermüdlichen Einsatz bei der Renovierung des Pfarrhauses und seine Mitarbeit beim „Rosler Blatt“.

1. rosler bericht

Das Läuten der Rosler Glocken bildete den festlichen Auftakt des Gottesdienstes. „Fröhlich lasst uns sein, in Gottes Namen“. Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Günther Auner die Gemeinde. Im Rahmen seiner Predigt verglich er unsere Gemeinschaft und unseren Glauben mit dem Baum des Lebens. Die gemeinsame Herkunft und die Erinnerungen an Siebenbürgen bilden die starken Wurzeln des Baumes, der sich dadurch auch in einem neuen Lebensraum weiter entwickeln kann. Die Werte und Traditionen werden an die junge Generation, also die Äste und Blätter des Baumes, weitergegeben.

Die gemeinsamen Lieder wurden von der Blasmusik „Karpaten-Express“ begleitet und der Rosler Chor beeindrucke die Gemeinde mit den Liedern „Sangdichsgliuck“,  „Herr Deine Güte reicht so weit“ und „Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn“ .

Der Höhepunkt des Nachmittages, war der Auftritt der „Rosler Bergvagabunden“ unter der Leitung von Inge-Marie Dengel. Die Tänzerinnen und Tänzer der bekannten und erfolgreichen Volkstanzgruppe, zeigten ihre perfekt einstudierten und erfrischenden Tänze und sorgten für große Begeisterung. Der anschließende Aufmarsch aller Trachtenpaare, um die 40 an der Zahl, bot ein großartiges Bild! Hier rollte die eine oder andere Träne, in Erinnerung an die Zeit in Roseln. Anschließend sang man gemeinsam das Siebenbürgen-Lied. Fehlen durfte natürlich nicht das Willkommenslied der Rosler: „ Kut ihr Ruisler kut“, hervorragend gesungen von der erst 12-järigen Gina Maria Bierkoch.

Dank der intensiven Vorbereitungsarbeiten des gesamten Teams, bot das Treffen alles, was zum Gelingen einer so großartigen Feier nötig ist. Durch das großartige Rahmenprogramm kamen Alt und Jung bis in die Nacht hinein auf ihre Kosten. Nachmittags unterhielten die Musiker des „Karpaten-Express“ das Publikum mit Blasmusik und abends sorgte die „Franz Schneider-Band“ für ausgelassene Stimmung. Zeit für Austausch von Erinnerungen und Neuigkeiten war ebenfalls vorhanden. Auch wenn man das Gefühl hatte, nach 12 Stunden noch immer nicht alle Freunde begrüßt zu haben.

An dieser Stelle, ein großes Dankschön an die Organisatoren und Helfer für dieses gelungene Fest. Natürlich auch an alle Rosler und Freunde, die sich durch ihre Teilnahme zu unserer Gemeinschaft bekennen und dadurch die Arbeit des Vorstandes unterstützen.

Wir freuen uns aufs nächste Mal!

Traudi Widmann-Schuller